15.12.2015

Vom Winter und vom Häkeln

Wie man merkt, bin ich nicht mehr ganz so aktiv. Jedes Jahr auf's Neue kommt der Winter und jedes Jahr hab ich im Winter kaum was zu zeigen. Es ist nicht so, dass ich nix mache. Aber irgendwie wird es weniger, dauert länger und durch die kurze Tageslichtzeit kann ich auch seltener gute Fotos machen. Und na ja, da gab's schon wieder einen Umzug... Der soll für die nächsten Jahre aber erstmal der Letzte gewesen sein! Im nächsten Jahr (oder zumindest Frühjahr) gibt's dann hoffentlich wieder regelmäsige Beiträge!

Nach einigem Bla-Bla, möchte ich euch aber jetzt die ersten Häkelwerke von mir zeigen. Vieles landete wie gewohnt schon auf Facebook, aber hier gibt's wieder mal zusätzliche Bilder und Texte dazu


Puh, da hat sich einiges angesammelt, also mal ganz von vorn. Zu allen Werken, die mit Hilfe einer Anleitung gemacht wurden, verlinke ich auch diese. Die meisten Links führen euch zu Ravelry, einer internationalen Community für Häkeln und Stricken. Derzeit sind sie sogar dabei die Seite auf Deutsch und Französisch zu übersetzen Meinen öffentlichen Profilteil könnt ihr euch übrigens hier ansehen. Der Vorteil an den Ravelry-Links (in meinem Eintrag) ist, dass auch "tote" Anleitungen die vom Blog oder der Seite entfernt wurden, zumindest noch aufgeführt werden. Auch Anleitungen aus Zeitschriften, Büchern, Shops etc. werden in ihrer Bibliothek angezeigt. Einige weitere Optionen wie das Speichern von Anleitungen, Anlegen von Projekten und vieles mehr bekommt jeder, der sich kostenlos anmeldet. Aber genug der "Werbung" Jetzt kommen meine Werke ins Spiel!


Der Pinguin namens Fatso - eigentlich DJ Fatso

Den Micro Amigurumi Penguin habe ich als erste richtige Häkellei gemacht. Ich wollte ihn eigentlich schon längst nochmal mit dünnem Garn in einer noch kleineren Version häkeln.


Knubbelchen

Als nächstes kam das Häschen Knubbelchen nach der Spring Bunnies Anleitung. Da ich in den Körper ein Rassel-Ei gesteckt habe, ist der etwas unproportioniert ausgefallen. Sowohl Ohren als auch Füße sind mit Stoff benäht anstatt mit Filz und auch ein kleines Schleifchen aus dem Streifenstoff musste noch mit ran




Den kleinen Bären (Lil' Baby Bear) habe ich für eine Bären vernarrte Freundin gemacht, die ihn Igor nannte. Erst war ich mir mit der Farbwahl nicht sicher, aber er gefällt mir recht gut. Das Fläschen hab ich leider zeitlich nicht mehr geschaft.


körperlich benachteiligte Draculaura

Für meine einarmige Draculaura habe ich ein Outfit gehäkelt. Beides gefällt mir echt gut, jetzt muss ich nur mal noch ihren Arm "operieren". Beim Rock habe ich eine weitere Runde mit Zunahmen und einen Abschluss in festen Maschen mit weißen Flauschgarn gearbeitet. Das Top ist drauflosgehäkelt mit Orientierung an der Rockanleitung. Beides wird anstatt mit einem Knopf durch eine Schleife geschlossen.




Diese Reihe von süßem Gebäck habe ich gehäkelt, um sie als Nadelkissen zu verwenden. Den Donut habe ich statt zu besticken mit Tweed-/Multicolor-Garn gearbeitet, um Streusel anzudeuten. Der Blaubeermuffin ist zwar nicht ganz zu meiner Zufriedenheit macht sich aber trotzdem super als Stecknadel-Halter. Das Schwarzwälder Kirschtörtchen hab ich ausnahmsweise mal aus einem Buch. Mit dem einfachen Armband aus dieser Anleitung hab ich die Nadeln immer zur Hand.




Diese ca. 15 cm große Puppe ist nach dem Vorbild eines OCs (Original Character) von mir entstanden. Den Körper aus der Anleitung habe ich leicht gestreckt, indem ich 1-2 Reihen an Torso, Armen und Beinen extra gearbeitet habe. Damit sie beweglich ist habe ich Chenilledraht (Pfeifenreiniger) verwendet. Das grüne Kleid und die Schürze sind nach dem Prinzip des Strandkleides gefertigt und bei den Schuhen habe ich noch eine Luftmaschenkette als Riemen hinzugefügt. (Der Keks besteht einfach aus einem bestickten Kreis.)

Zum Charakter:
Ihr Name ist Twee und leitet sich von dem englischen Wort Twelve für Zwölf ab. Sie sieht zwar aus wie ein normaler Mensch, ist aber ein Roboter (kein Android/Cyborg, Roboter!) - und zwar die zwölfte Version Ihr "Papa", also ihr Erschaffer hat sie nach dem Vorbild seiner verstorbenen Tochter gebaut. Nach einem Unfall im Labor ist er plötzlich verschwunden und Twee's Speicher kam zu Schaden. Sie kann sich an kaum etwas erinnern und vorallem nicht daran, dass sie ein Roboter ist. So geht sie also, in dem Glauben sie sei ein Mensch, durch die Welt und weiß nicht so recht, wie es weiter geht. Eines weiß sie allerdings sehr genau, sie liebt Backen und ihren Papa und irgendwo muss der doch sein!

Ich hoffe meine Sachen und die Einblicke hinter ihre Entstehung gefallen euch Wir sehen uns hoffentlich bald wieder. Ich fürchte nur, ich werde erstmal ein paar Einträge hauptsächlich über's Häkeln machen. (Warum machen neue Handarbeiten eigentlich immer so süchtig, dass man die "alten" erstmals links liegen lässt?)

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